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Chancen für Entlastung? Nils Schmid vor Ort in Ohmenhausen

Pressemitteilungen

Der SPD-Wahlkreisabgeordnete und Minister Nils Schmid verschaffte sich auf Einladung der Bürgerinitiative Ohmenhausen (BIO) vor Ort einen Eindruck von der Verkehrsbelastung an der Ortsdurchfahrt.

Paul Schlegl vom BIO-Leitungskreis musste laut sprechen als er Nils Schmid sowie örtliche SPD-Vertreter am Übergang Hohe/Neue Straße in Ohmenhausen begrüßte. Denn auch an diesem Tag reihten sich die Fahrzeuge, darunter viele Lkw, nahtlos aneinander. Die Bürgerinitiative, die sich für eine Ortsumgehung einsetzt, erhoffte sich Unterstützung vom SPD-Landtagsabgeordneten. Zumindest ein Anfang für den Dialog ist gemacht. Die Vertreter von BIO sehen wegen der zweithöchsten Belastung mit Feinstaub und NO2 im ganzen Stadtgebiet akuten Handlungsbedarf. „Es muss sich endlich etwas tun“, fordert Schlegl.

Die Ortsumgehung sei keinesfalls vom Tisch, trat Schmid Befürchtungen entgegen, die neue Landesregierung wolle keine neuen Straßen mehr bauen. „Wir machen bloß Schluss damit, allen alles zu versprechen, aber die Verwirklichung auf den Sankt-Nimmerleinstag zu verschieben“, betonte Schmid. Zunächst würden angefangene Bauvorhaben abgearbeitet. Das Verkehrsministerium erstelle bis zum Sommer einen neuen Landes-Straßenverkehrsplan, welche Maßnahmen danach in Angriff genommen würden – und welche nicht.
„Für Ohmenhausen gibt es aufgrund der Überschreitung von Grenzwerten gute Gründe, auf der neuen Prioritätenliste einen oberen Rang zu bekommen“, meint Schmid. Er will dies gemeinsam mit den Verkehrspolitikern seiner Fraktion im Auge behalten. Schmid regte deshalb an, seinen Kollegen Hans-Martin Haller nach Ohmenhausen einzuladen. Marc Becker, Vorstandssprecher des SPD-Ortsvereins Ohmenhausen, nahm den Ball auf und will den verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion alsbald einladen, damit sich auch dieser über die Lage vor Ort informieren könne. Wichtig sei aber auch, dass die Akteure vor Ort sich auf eine gemeinsame Trassenlösung verständigten, empfahl Schmid.
Schmid war sich mit den beiden anwesenden SPD-Stadträten Edeltraut Stiedl und Sebastian Weigle einig, dass man kommunal auch nach schneller greifenden Maßnahmen suchen müsse. Um eine kurzfristige Entlastung zu bewirken, will die SPD-Fraktion im Reutlinger Gemeinderat einen Vorstoß bei der Stadtverwaltung unternehmen mit dem Ziel, im Rahmen des Lärmaktionsplans der Stadt Reutlingen Tempo 30 auf die gesamte Ortsdurchfahrt auszuweiten.
Vor dem Hintergrund der Ausdehnung der Mautpflicht für Lkw auch für die B 27, wollen sie zudem prüfen lassen, ob ein Lkw-Lenkungskonzept Chancen auf Verwirklichung hat, bei dem Ohmenhausen durch ein Durchfahrtsverbot für den Lkw-Transit vom schlimmsten Dreck, Lärm und Gestank befreit wird.